robert zandvliet
an den ufern der zeit
23. Mai 2026 bis 21. März 2027

robert zandvliet

an den ufern der zeit

Vom 23. Mai 2026 bis einschließlich 21. März 2027 präsentiert das Fries Museum die Ausstellung „Robert Zandvliet: An den Ufern der Zeit“. In diesem Jahr wird das Werk dieses ursprünglich aus Friesland stammenden Künstlers in zwei großen internationalen Ausstellungen gezeigt, und die umfangreiche Monografie „Monolith“ erscheint. Das Fries Museum hat sein Werk schon früh in seine Sammlung aufgenommen und sieht nun Anlass, das Œuvre von Zandvliet mit einer übersichtlichen Retrospektive erneut ins Rampenlicht zu rücken. Die Ausstellung beginnt mit Werken aus der eigenen Sammlung und endet mit einem Gemälde, das frisch aus dem Atelier stammt.

Video: Sije Kingma

Das Werk von Robert Zandvliet ist geprägt von seiner Suche nach dem Wesen des Bildes. Mit seinem überzeugenden und direkten Stil bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion. Zandvliet debütierte Ende der 1990er Jahre mit einer Serie monumentaler Gemälde von Alltagsgegenständen: einem Rückspiegel, einer Kinoleinwand, einer Haarspange. Die klaren Linien der Objekte gehen später in die eines Straßennetzes und einer Landschaft über – ein Thema, das sich seitdem wie ein roter Faden durch sein Werk zieht. In dieser Ausstellung wird seine Entwicklung der letzten 30 Jahre dargestellt. Die Ausstellung beginnt mit der Haarnadel aus der Sammlung des Fries Museum und endet mit „Arundo“, einem seiner jüngsten Gemälde, das sich im Wasser spiegelnde Schilfhalme zeigt.

Foto: Aron Weidenaar
Foto: Aron Weidenaar
Foto: Aron Weidenaar
Foto: Aron Weidenaar

der Künstler

Robert Zandvliet (1970, Terband) lebt und arbeitet in Haarlem. Seine Arbeiten waren unter anderem in Einzelausstellungen im Kunstmuseum Den Haag, im Stedelijk Museum Amsterdam, im De Pont in Tilburg und im Kunstmuseum Bonn zu sehen. Er absolvierte ein Residenzprogramm bei De Ateliers in Amsterdam und erhielt unter anderem den Grundpreis des Prix de Rome (1994), den Charlotte-Köhler-Preis (1998) und den Wolvecamp-Preis (2004). Seine Werke sind in bedeutenden (inter)nationalen Sammlungen vertreten.

Im Jahr 2026 stellt Zandvliet außerdem in der Kunsthalle Darmstadt (Darmstadt, Deutschland), im Museum Franz Gertsch (Burgdorf, Schweiz) und im Caspar-David-Friedrich-Zentrum (Griefswald, Deutschland) aus.

akzonobel art foundation

Diese Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der AkzoNobel Art Foundation, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Die AkzoNobel Art Foundation ist eine führende Plattform für internationale zeitgenössische Kunst, die einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung von Nachwuchskünstlern legt. Die Stiftung begleitet das Werk von Robert Zandvliet bereits seit Beginn seiner Karriere und verfügt über eine umfangreiche Sammlung seiner Arbeiten. Etwa die Hälfte der in der Ausstellung gezeigten Werke wurde als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Das Fries Museum wird unter anderem von Windpark Fryslân, der Provinz Fryslân, dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, der VriendenLoterij, der Ir. Abe Bonnema Stiftung und den Freunden des Fries Museums finanziert.

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