escher auf reisen 28. april bis 28. oktober 2018

Das Fries Museum holt M.C. Escher in seine Geburtsstadt Leeuwarden zurück. InEscher auf Reisen (28. April bis 28. Oktober 2018) verfolgen Sie seine Entwicklung von einem grafischen Talent zu einem weltberühmten Künstler. Mit mehr als achtzig Originalgrafiken, etwa zwanzig Zeichnungen und verschiedenen Fotos und Gegenständen, treten Sie in die Fußspuren eines reiselustigen Grafikers, der in Italien und Spanien Inspiration für seine bekanntesten Werke fand.

M.C. Escher’s “Zyklus” (1938)  en rechts: M.C. Escher’s “Wasserfall” (1961) © the M.C. Escher Company B.V. All rights reserved. www.mcescher.com

Die Reise beginnt in den grauen flachen Niederlanden und nimmt Sie mit in die Sonne und zu den Bergen des Mittelmeerraums. Eschers Reiselust erweist sich als bestimmend für seine künstlerische Entwicklung. Die Skizzen, die er unterwegs anfertigte, sind die Inspiration für die Hauptwerke, in denen er Jahre später die Wirklichkeit nach seinen Vorstellungen formte. Die Ausstellung endet mit diesen legendären Werken, die Escher so bekannt und beliebt machen.

grenzenlose kreativität

Maurits Cornelis Escher (1898-1972) wurde im Stadtpalast von Leeuwarden geboren, wo heute das Keramikmuseum Princessehof beheimatet ist. Nach seinem Studium zog Escher in die weite Welt. Er verlegte seinen Wohnsitz nach Italien, wo er glückliche und produktive Jahre erlebte. Auf einem Esel zog er in die Berge, um charmante Dörfer und charakteristische Panoramen festzuhalten. Sobald es dunkel wurde, befestigte er eine kleine Taschenlampe in seinem Knopfloch und skizzierte den Anblick der Stadt Rom bei Nacht. Die Drucke aus dieser Periode verraten Eschers Faszination für ungewöhnliche Perspektiven und Bildzusammenstellungen. Nach Aufenthalten in der Schweiz und Belgien landete er schließlich in Baarn (Provinz Utrecht). Dort verarbeitete Escher seine Eindrücke vom Mittelmeerraum zu komplexen Darstellungen und unmöglichen Welten. Am Ende von Eschers Reise zeigt er mit Hauptwerken wie Belvédère (1958) und Metamorphose II (1939-1940) nicht nur sein technisches Können und mathematische Tricks - wer gut hinsieht, entdeckt auch seine Vorliebe für die italienische Landschaft.

M.C. Escher’s “Castrovalva” (1930) und M.C. Escher’s “Selbstportät” (1929) © the M.C. Escher Company B.V. All rights reserved. www.mcescher.com.

escher kommt nach hause

Treten Sie in Maurits Cornelis Eschers Fußspuren! Fertigen Sie Ihren eigenen Holzschnitt im Escherstudio, nachgebaut nach seinem Arbeitsplatz in Rom von Artdirector Leo Zandvliet. Oder machen Sie ein Selfie mit der Kugel, in der sich das Studio spiegelt, ein Zwinkern in Richtung des Hauptwerks Hand mit spiegelnder Kugel (1935).
Um sich nun wirklich in die Rolle Eschers zu versetzen, folgen Sie seiner Reise mit der Audiotour. Jahrelang berichtete der Künstler in Briefen und Tagebüchern von seinen Abenteuern unterwegs. In der Audiotour kommt der Meister selbst zu Wort, gesprochen von Schauspieler Pierre Bokma auf Niederländisch und Regisseur Peter Greenaway auf Englisch. Die Audiotour kann man für € 1,50 bei der Kasse ausleihen.
Noch näher an Escher herankommen? In der Ausstellung können Sie De Metamorfose van Escher (Die Metamorphose von Escher) ansehen. In dieser interaktiven Dokumentation von NTR entdecken Sie die kleinen Details in Eschers Werk und lernen Sie mehr über seine Technik und seinen Platz in der Kunstgeschichte.

M.C. Escher's “Dag en Nacht” (1938) © the M.C. Escher Company B.V. All rights reserved. www.mcescher.com

M.C. Escher’s “Tag und Nacht” (1938) © the M.C. Escher Company B.V. All rights reserved. www.mcescher.com.

2018 = m.c. escher im Fries Museum

In dem Jahr, in dem Leeuwarden Kulturhauptstadt Europas ist, steht das Museum im Zeichen von Escher. Neben Escher auf Reisen, präsentiert das Fries Museum über das ganze Jahr die Ausstellung Phantom Limb: art beyond Escher. Mit eindrucksvollen Installationen täuschen Sie zeitgenössischen(inter-)nationale Künstler: Sie schaffen eine Welt, in der nichts ist, was es scheint, genau wie Escher es tat. Außerdem fordert das Museum Menschen dazu heraus, sich von dem weltberühmten Grafiker inspirieren zu lassen. Die unterschiedlichen Projekte werden auf planeetescher.nl zusammengeführt.