die elf stadte

Seit dem 27. Januar sind dreizehn neue Werke von Hans Wilschut (1966) zu sehen. Im Auftrag des Fries Museums machte der Landschaftsfotograf Fotos von den friesischen Elf Städten sowie von Drachten und Heerenveen. Wilschut ließ sich dabei von alten Skizzen, Drucken und Zeichnungen aus der Sammlung des Fries Museums inspirieren. Diese sind zusammen mit den Fotos in Die Elf Städte zu sehen.

Foto von Hans Wilschut

Im 17. Jahrhundert und besonders im 18. Jahrhundert gingen Zeichner durch Friesland, um Ansichten von Städten, Dörfern, Straßen und wichtigen Gebäuden aufs Papier zu bannen. Bis zum Aufkommen der Fotografie wurde die städtische Landschaft auf diese Art festgehalten. Diese Skizzen, Drucke und Zeichnungen geben ein Bild davon, wie die Städte im Laufe der Zeit wuchsen.

Mit dem Auftrag des Fries Museums für den Fotografen Hans Wilschut, Frieslands Städte zu porträtieren, wird diese Tradition ehrenvoll wieder aufgenommen. Wilschut gibt einen zeitgenössischen Blick auf die dreizehn friesischen Städte von heute. Und er bietet eine besondere Perspektive. Im wörtlichen Sinne, denn er fotografiert häufig aus der Höhe. Im übertragenen Sinne, weil er von diesem Standpunkt den Fokus vor allem auf die Orte der Transformation richtet. Neben den traditionellen Elf Städten porträtiert er auch Drachten und Heerenveen, Orte, die heute eigentlich nicht als mehr Dorf bezeichnet werden können.

Foto von Hans Wilschut

städtisches gebiet

Hans Wilschut fotografiert urbane Stillleben, er reist als Forscher durch die Landschaft und hält diese aus einem überraschenden Blickwinkel fest. Der Fotograf hatte bereits Einzelausstellungen im In- und Ausland, unter anderem im Fried Contemporary in Pretoria, in der Constant Capital Gallery in Lagos, im Museum Boijmans van Beuningen und im Historisch Museum in Rotterdam.