tongerfleagen

Ein riesiger Stier erwartet brüllend das nahende Unwetter. Graue Wolken haben sich zusammengeballt, schon beginnt es zu regnen. Dieses Gemälde von Simon Kamminga heißt zu Deutsch so viel wie Donnerböen.

Die Malweise mit unzähligen kurzen Farbstrichen und -punkten nennt man Pointillismus. Diesen Stil verbindet man meist mit städtischen Themen, wie durch den Park flanierende Damen, und nicht mit einem brüllenden Stier.

Der Künstler gewann mit diesem Bild einen Motivationspreis für junge Künstler – und kaufte sich vom Preisgeld in Höhe von 250 Gulden einen neuen Ofen.

Tongerfleagen, Simon Kamminga, 1927

Tongerfleagen (Donnerböen), Simon Kamminga, 1927