memorialtafel, 1753

Zwei friesische Schlachter aus dem 18. Jahrhundert waren so stolz auf das Gewicht ihres Preisochsen, dass sie ihn auf einer hölzernen Tafel verewigen ließen. Das Tier lieferte der Inschrift zufolge nicht weniger als „1546 Pfund reines Fleisch und 282 Pfund Fett“, also rund 770 Kilogramm Fleisch und 140 Kilo Fett!

Ursprünglich war die friesische Kuh eine Doppelfunktionskuh – damit ist gemeint, dass sie nicht nur für die Milchproduktion sondern auch als Fleischlieferant genutzt wurde. Die Stiere wurden oft kastriert, damit sie weniger aggressiv waren. Außerdem bekamen sie als Ochsen mehr Fett auf die Rippen. Und genau dafür erhielt dieser fette rotbunte Ochse seinen Blumenkranz.