gefälschter wikingerschatz von winsum

Was glauben Sie, was das ist? Es sieht aus wie der Inhalt einer umgedrehten Werkzeugkiste mit allem möglichen Zubehör: Bohraufsätzen, Schrauben, Muttern ..., aber nein, dies ist ein Wikingerschatz. Ein falscher Wikingerschatz.

Doch wie kommt ein falscher Schatz ins Museum? In den 1960er Jahren erwarb der damalige Kurator des Fries Museums diesen Schatz in Einzelteilen bei einem Händler. Und gerade die Tatsache, dass der Schatz in Teilen geliefert wurde – insgesamt in 150 Einzelteilen – ließ Zweifel an seiner Echtheit aufkommen. Es wäre doch auch zu schön gewesen, um wahr zu sein.

Vervalste Vikingschat van Winsum, verworven in de jaren ’60

Gefälschter Wikingerschatz von Winsum, erworben in den 1960er Jahren

Wahrscheinlich wurden die Stücke von einer deutschen Forschungs- und Lehrgesellschaft für den Unterricht über die germanische Vergangenheit angefertigt.

Ein Amulett hat beispielsweise die Form eines Hammers, der Waffe des Gottes Thor. Es finden sich noch weitere kleine Hämmerchen, aber dem Urteil dänischer Experten zufolge ähnelt keins davon den mittelalterlichen Wikingerhämmern: die sind nämlich dünner, aus Silber gefertigt und anders verziert.